Wie können Handwerksbetriebe Nachwuchs gewinnen und Auszubildende besser fördern? Und wie kann das Handwerk bei der Ausbildung miteinander kooperieren, um davon zu profitieren? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der 7. Handwerker-Treff des Initiativkreises Wirtschaft Oelde e.V. (iwo) im Co-Working-Space „Studio 1664“ in Oelde.
Im Mittelpunkt stand der Austausch von Auszubildenden zwischen Betrieben. Gemeinsam mit Experten der Handwerkskammer Münster, der Signal Iduna und der IKK classic diskutierten die Teilnehmer, wie Hospitationen jungen Menschen zusätzliche Einblicke in andere Gewerke ermöglichen und gleichzeitig die Attraktivität der Ausbildung stärken können.
Thomas Deppen und Markus Hartmann von der Handwerkskammer erläuterten die rechtlichen Rahmenbedingungen solcher Kooperationen. Wichtig seien freiwillige Vereinbarungen, klare Zuständigkeiten und die Einhaltung der Ausbildungsinhalte. Ergänzend informierten Oliver Johanning (Signal Iduna) sowie Jörg Baly (IKK classic) über Versicherungs- und Gesundheitsfragen rund um Ausbildung und Praktika.
Offen angesprochen wurden auch die Herausforderungen im Ausbildungsalltag. Einigkeit bestand darüber, dass das Handwerk stärker zusammenarbeiten müsse, um Fachkräfte langfristig zu sichern. Besonders positiv bewertet wurde die Idee freiwilliger Kurzpraktika für Schülerinnen und Schüler. Der iwo möchte hier Betriebe unterstützen und jungen Menschen praxisnahe Einblicke in handwerkliche Berufe ermöglichen.
Der Handwerker-Treff zeigte erneut: Kooperation, Austausch und gemeinsame Nachwuchsförderung werden für die Zukunft des Handwerks immer wichtiger.












