Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Initiativkreis Wirtschaft Oelde e.V. (iwo) standen neben den turnusmäßigen Berichten insbesondere die Vorstandswahlen, die Verabschiedung eines langjährigen Vorstandsmitglieds sowie ein Rückblick auf zahlreiche Aktivitäten im Fokus. Die Mitglieder waren der Einladung des iwo auf den Malzboden der Pott’s Brauerei gefolgt, um sich über die Entwicklung des Netzwerks zu informieren und die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen.
Vor den anstehenden Wahlen verabschiedete der iwo-Vorsitzende Jörg Pott seinen nun ehemaligen Stellvertreter Michael Breitmeyer, der sich nach zehn Jahren im Vorstand nicht zur Wiederwahl stellte. „In dieser Zeit hast du die Arbeit des iwo maßgeblich geprägt und begleitet. Selten hast du eine Veranstaltung verpasst. Der Vorstand und die Mitglieder würdigten dein langjähriges Engagement und deinen Einsatz für unser Netzwerk“, betonte Jörg Pott und überreichte Breitmeyer ein Präsent.
Für die kommende Amtsperiode kann der iwo auf Kontinuität setzen: Der gesamte Vorstand stellte sich zur Wiederwahl auf und wurde von den Mitgliedern im Amt bestätigt. Besonders erfreut zeigte sich Jörg Pott, dass die Nachfolge von Michael Breitmeyer unternehmensintern bei der GEA Westfalia Separator Group GmbH geregelt werden konnte. Mit Udo Frische schlug der Vorstand den iwo-Mitgliedern einen Kandidaten vor, der einstimmig als Stellvertretender Vorsitzender neu gewählt wurde. Dem Gremium gehören künftig Jörg Pott (Pott’s Brauerei GmbH), Udo Frische (GEA Westfalia Separator Group GmbH), Wirtschaftsförderer Volker Combrink (Stadt Oelde), Magdalena Hein (matrix GmbH), Ludger Reckmann (Reckmann Consulting), Dr. Justine Suchanek (Haver & Boecker OHG), Jörg Tippkemper (Tippkemper OHG) sowie Rouven Vierfuß (Miele Cie. KG) an.
In seinen Finanzbericht präsentierte Schatzmeister Ludger Reckmann den Jahresabschluss 2025, der eine stabile finanzielle Basis des iwo widerspiegelte. Somit konnte die Versammlung den Vorstand entlasten. Im Rahmen des Wirtschaftsplans 2026 stellte Reckmann den Mitgliedern auch die Finanzplanung für die kommenden Monate vor.
Freuen kann sich der Verein über die Neueintritte der Unternehmen Schaufenster Verlag GmbH, Febromed GmbH & Co. KG, Edelmeyer GmbH und Linda Adolf – PR, Marketing & Gestaltung.
Im Rückblick auf das vergangene Jahr wurde deutlich, wie breit das Netzwerk und Engagement des iwo aufgestellt ist. Zu den etablierten Formaten zählen unter anderem die Veranstaltungsreihe „Unternehmen im Dialog“, der Handwerker-Treff, die Berufsfelderkundung für Schülerinnen und Schüler sowie das Kinderstraßentheater in der Oelder Innenstadt. Ab diesem Jahr möchte der iwo ein weiteres Format in sein Portfolio aufnehmen: ein Unternehmerinnen-Netzwerk, das sich an Gründerinnen, Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen richtet. Gemeinsam mit der Oelder Unternehmerin Linda Adolf plant der iwo ein erstes Netzwerktreffen mit Impulsvortrag für Juli.
Erfolgreiche Formate und neue Projekte im Fokus
Als Träger des zdi-Netzwerks im Kreis Warendorf (Zukunft durch Innovation) berichteten Barbara Köß und Ole Schöning, Mitarbeiter der Geschäftsstelle, von diversen zdi-Formaten und -Kursen des vergangenen Jahres. Großen Zuspruch fanden die KarriereChats mit den weiterführenden Schulen in Oelde, Ennigerloh und Neubeckum, bei denen Schülerinnen und Schüler direkt mit Unternehmen in Kontakt treten konnten. 38 Werkstatt- und Laborkurse konnten 2025 vom zdi-Netzwerk organisiert werden. Zudem ist auf dem Gelände der Oelder Gesamtschule in den vergangenen Monaten eine Leichtbau-Halle für das Hausbau-Projekt mit heimischen Handwerksbetrieben und Gesamtschülern entstanden.
Über den Status des kürzlich gestarteten EFRE/NRW-geförderten Förderprojekts „Oelde Circular“, das die Entwicklung und Vernetzung hin zu einer ressourceneffizienten Modellstadt für Kreislaufwirtschaft vorantreibt, informierte iwo-Mitarbeiterin Melissa Müller. Anlässlich des Projekts hat sich zuletzt auch wieder das Unternehmensnetzwerk Klimaneutrale Zukunft des iwo getroffen.
Auch für das Jahr 2026 plant der iwo seine bewährten Formate. Insbesondere die mach-mit-Messe vom 12. bis 14. Juni steht aber zunächst im Fokus des iwo, der sich maßgeblich an der Organisation beteiligt.














